Von Raps bis Heide: Unsere Bienen zwischen Blüte und Ernte
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Von Raps bis Heide
Das Honigjahr 2025 unserer Bienenpatenschaft
2025 war ein Jahr voller Überraschungen – von goldgelben Rapsfeldern im Frühling bis zur geheimnisvollen Heide im Herbst. Unsere Bienenpatenschaft hat uns einmal mehr gezeigt, wie spannend und unberechenbar die Arbeit mit Bienen ist. Manche Trachten übertrafen alle Erwartungen, andere gaben Rätsel auf, die selbst erfahrene Imker nicht lösen konnten.
Frühling – ein außergewöhnlicher Start
Das Jahr begann mit einer echten Sensation: Die Rapstracht war außergewöhnlich gut. Die Bienen sammelten Honig in Mengen, die weit über dem langjährigen Durchschnitt lagen. Anschließend blühte die Akazie in Brandenburg – die Erträge lagen im Mittel, was nach einem so starken Rapsfrühling fast schon wie eine Verschnaufpause wirkte. Eine gute Grundlage für das, was noch kommen sollte.
Sommer – zwei Standorte, zwei Erfolge
Im Sommer entschied unser Imker, die Völker auf zwei Standorte aufzuteilen. Ein Teil blieb in Brandenburg für die Kornblumenblüte, der andere zog in den Colbitzer Lindenwald nach Sachsen-Anhalt. Beide Standorte belohnten die Entscheidung mit Ernten deutlich über dem Mittel.
Die Sonnenblume dagegen enttäuschte – zu viel Regen, zu wenig Ertrag. Aber das gehört dazu. Nicht jede Tracht liefert jedes Jahr gleich viel, und genau das macht die Imkerei zu dem, was sie ist: eine Zusammenarbeit mit der Natur, nicht gegen sie.
„Die Heide ist ein Mysterium, das wir Imker wohl nie ganz verstehen werden.“ – unser Imker
Herbst – das Heide-Mysterium
Gegen Ende des Jahres zogen die Bienen auf den Truppenübungsplatz Altmark, um die Heidetracht zu nutzen. Die Blüten standen vielversprechend – doch die Ernte fiel deutlich unterdurchschnittlich aus. Warum, weiß niemand so genau. Die Heide gibt eben nicht immer Antworten. Das ist vielleicht das Ehrlichste an ihr.
Ein starkes Honigjahr – und ein Glas davon beim Frühstück
Trotz des Heide-Rätsels war 2025 insgesamt ein sehr erfolgreiches Jahr. Von Raps über Kornblume und Linde bis zur Heide haben die Bienen das Beste aus jeder Tracht herausgeholt – und der Honig landet direkt bei uns: auf dem Frühstücksbüffet im Hotel Fährhaus. Wer ein Glas mit nach Hause nehmen möchte, kann ihn auch direkt im Hotel kaufen.
Die nächste Saison wartet schon – und mit ihr neue Blüten, neue Überraschungen und hoffentlich wieder ein Glas Rätsel aus der Heide.